Ballerinas

Ballerinas gehören wohl zu den femininsten Fußbekleidungen. Ihren Namen verdanken die Ballerinas den Spitzenschuhen des Balletts, deren Form Pate beim Entwurf der ersten Ballerinas gestanden haben dürfte.

Der flache Schlupfschuh wurde bereits am Ende des 19. Jahrhunderts entworfen. Der New Yorker Erfinder, Salvatore Capezio, musste allerdings bis Anfang der 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts auf den endgültigen Durchbruch seines Schuhmodells warten und der kam dann mit der Aufnahme in die Claire McCardell – Kollektion.

Bekanntheit der Ballerinas

Nun ging es für die Ballerinas in rasantem Tempo in Richtung Bekanntheit. Als Titelblatt der VOGUE erreichte es alle modebewussten Haushalte und wurde zum Trendsetter durch Trägerinnen wie Audrey Hepburn oder Brigitte Bardot. 1952 erhielt der Erfinder der Ballerinas dann übrigens den American Fashion Critics Award „Coty Award“.

Bis heute hat sich an der Form und am Aussehen der Ballerinas kaum etwas geändert, wenn man mal davon absieht, dass sie in der Stoffgestaltung vielleicht etwas farbenfroher und bunter wurden. Ballerinas besitzen meist eine biegsame, weiche und vor Allem flache Sohle, sind zur Schuhspitze weich auslaufend und relativ schmal geschnitten.

Nicht nur fürs Ballett

Ballerinas verleihen dem Fuß eine gewisse Leichtigkeit und Anmut – ganz wie man es von der Anlehnung aus dem Ballett auch erwartet. Die Materialien des Oberschuhs differenzieren zwischen verschiedenen Lederarten, weiche Kunststoffmischungen und stabilen Stoffen.

Sie schmiegen sich mit nur geringen Randhöhen und freiem Rist dicht an den Fuß. Selbst das heute noch häufig verwendete Schleifchen im Vorderteil der Ballerinas lassen den Schuh weder albern noch altbacken wirken, sondern verleiht ihm seinen ganz typischen, unverkennbaren Ballerina – Charme.