Hausschuhe

Hausschuhe sind keine Erfindung der Neuzeit. In Japan war es seit her Brauch, sich beim Betreten des Hauses der Straßenschuhe zu entledigen und gegen Hausschuhe auszutauschen. Auch die Völker der Antike wechselten daheim ihre Sandalen gegen bequeme, aus dicker, grober Wolle gestrickte Hausschuhe.

Auch im Orient steht dem heimischen Schuhwechsel seit Jahrhunderten mit dem Pantoffel positiv gegenüber. Überhaupt erfreuen sich Hausschuhe ganz unterschiedlichen Formen.

Holzsandalen als Hausschuh

Die Holzsandale mit Querriemen gilt ebenso als Hausschuh wie der „Prince Albert Slipper“ aus Samt und Ledersohle und natürlich mit Familienwappen. Englische Lederslipper werden dagegen aus Kalboberleder und mit Seiden – Innenfutter gefertigt.

Hausschuhe als Pantoffel werden klassisch aus Walk- oder Wollfilz aus Naturhaaren gefertigt. Daneben gehören auch verschiedene Sandaletten, der Hüttenschuh, Clogs und der so genannte Gymnastikschuh zur Familie der Hausschuhe. Hausschuhe sind viel weicher, leichter und einfacher gestaltet als Straßenschuhe.

Entspannung für die Füsse

Hier geht es nicht darum, den Fuß zu stützen oder zu führen, sondern darum, den Wohnbereich sauber zu halten oder Bodenbeläge zu schonen und die Füße zu entspannen. Hausschuhe besitzen tatsächlich einen positiven gesundheitlichen Aspekt.

Nicht nur, dass allein beim Wechseln schon die Psyche in Entspannungsmodus geht, auch die Füße genießen den Freiraum, die hohe Atmungsaktivität und die Tatsache, nicht auf irgendwelchen Absätzen das Gewicht des Trägers aus zu balancieren.

In Anbetracht der langen Geschichte, auf die Hausschuhe zurückblicken, ist es auch kein Wunder, dass sich Marken wie „Ecco“, „Giesswein“, „Living Kitzbühl“ oder „Birkenstock“ mit dem Design von Hausschuhen für Groß und Klein beschäftigen.