Overknees sind wieder IN! Seit 2009 sind Overknees wieder salonfähig, sogar bis ins Weiße Haus. Lange mussten sich die Stiefel mit dem überlangen Schaft eines abfälligen Images erwehren, wurden sie doch hauptsächlich in Verbindung mit Damen eines bestimmten Gewerbes gebracht.
Dabei begann die Geschichte der Overknees mit einer Kultserie und Kultfrau: Spezialagentin Emma Peel der Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“ trug 1961 erstmalig Overknees und versteckte clever-elegant im Schaft ihre Waffe. Da war die Welt der Overknees noch in Ordnung. Es scheint, als würde die Geschichte der Overknees mit großen Schauspielerinnen stehen und fallen.
Julia Roberts trug Overknees
Als Julia Roberts 30 Jahre nach Emma Peel Overknees in „Pretty Woman“ trug, war der Ruf der eleganten Stiefel dahin. In allen Kreisen war klar, Frauen, die Overknees tragen, gehören wenigstens in die Kategorie „Vorstadtschlampe“. Overknees landeten, oft mit wehmütig bedauerndem Blick auf dem Müll.
Doch Totgesagte leben länger und Ende der 90iger war es wieder eine Frau der Leinwand, welche die Overknees aus der verschlampten Versenkung holte – Uma Thurman als neue Emma Peel – die taffe Agentin war zurück und mit ihr die Overknees.
Wieder im Trend
Auch wenn Overknees wieder IN sind, sollten die Trägerinnen doch Einiges beachten: Overknees sind aus Glatt- oder Velurleder – Lack geht gar nicht! Man kann sie mit und ohne Absatz tragen, zu Minikleid oder Shorts, wenn sie sexy wirken sollen.
Bevorzugt man Leger, dann sind Leggins oder Röhrenjeans angesagt. Beim Kleid sollte der Kleidersaum den Stiefelschaft noch knapp bedecken und er darf zwar körpernah sitzen, dabei aber nicht abschnüren.










