Schnürer, oder auch Schnürschuhe, sind neben den Sandalen die Klassiker unter den vielen Schuhtypen. Um das Fußleder auch sicher zu halten, wurden diese schon in Urzeiten mit Lederbändchen eingefasst und um den Fuß festgezurrt.
Auch heute werden, je nach Schuhtyp und Preiskategorie, Schuhe mit einem dünnen Lederriemen oder textilen Schnürsenkeln verschlossen. Schnürer bieten dem Fuß festen Halt und passen sich besser an die unterschiedlichen Fußformen an. Dadurch, dass der Schnürer sich bequem in der Weite verändern lässt, bietet er angenehmen Tragekomfort.
Läufer schätzen Schnürer
Wer sich für Schnürer entscheidet, sollte aber beachten, dass das Binden der Schnürsenkel einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Wohlbefinden der Füße beiträgt. Vor allem Sportler und Vielläufer wissen richtiges Binden zu schätzen.
Ein Schnürer sitzt nicht unbedingt besser, je fester er gebunden ist, sondern es kommt darauf an, ihn passend zur Fußform zu befestigen. So sollten Besitzer schmaler Füße zum binden der Schnürer nur die Außenlöcher wählen um optimalen Halt zu erreichen.
Die innere Lochung dagegen ist für jene geeignet, deren Füße breiter sind. So ist gesichert, dass das komplette Volumen des Schaftes genutzt werden kann und die Füße dennoch ausreichend Freiheit besitzen.
Jeder Fusstyp wird berücksichtigt
Parallele Bindung der Schnürer sollten dagegen jene bevorzugen, die unter Hohlfüßen leiden. Die richtige Bindung der Schnürer macht den Schuh nicht nur bequemer, sondern schützt auch vor Druckstellen und mangelnder Durchblutung und Stützfähigkeit der Schuhe.
Übrigens: „Kamerad Schnürschuh“ war ein Synonym für die Soldaten der Kaiserlichen Östereichisch-Ungarischen Armee. Im Gegensatz zu den Preußen, welche in hohe Schaftstiefel schlüpften, nutzten die Österreicher nämlich Schnürer in Stiefelform.










