Slipper

Slipper werden sie eigentlich nur in Deutschland genannt. In England sind sie als „Slip-on“ bekannt und in Österreich und der Schweiz fragt man im Schuhgeschäft nach „Schlüpfer“.

Gemeint ist immer ein und derselbe Schuhtyp, welcher Anfang des 20. Jahrhunderts zuerst in Amerika als „Loafer“ hergestellt wurde und nebenher auch als „Collegeschuh“ bekannt wurde.

Slipper oder Loafer sind Halbschuhe mit flachem Absatz, in die man einfach eben „hinein schlüpft“. Sie werden ohne jegliche Bindung hergestellt und halten allein auf Grund ihrer Passform am Fuß.

Flach, Leicht, Slipper

Slipper sind seit den 40iger Jahren in der Schuhwelt von Damen und Herren gleichermaßen zu finden. Neben dem typischen flachen Absatz, zeichnen Slipper sich auch durch Leichtigkeit und Biegsamkeit aus, ein Merkmal, welches sich aus der Weiterentwicklung der Mokassin´s ergibt.

Eigenschaften, die sie vor allem auch als Freizeit- und Alltagsschuhe beliebt machen. In der Regel unterscheidet man 4 Varianten der Slipper: den Pennyloafer, den Tasselloafer, den Laschenslipper und zu guter Letzt den Zugloafer.

Von Adidas bis Vagabond

Während in den USA und Italien Slipper bei Herren auch als Geschäftsschuh akzeptiert sind, sollte man in Deutschland bei Geschäftstreffen besser auf Slipper verzichten, möchte man dies nicht, muss er unbedingt schwarz sein. Für Damen gilt das Slipper – Reglement nicht so eng.

Natürlich mag es auch daran liegen, dass die Designvielfalt, wie so oft, bei Damen – Slipper wesentlich breiter ist, als bei Herren – Slipper. Die Herstellerliste der Slipper ist so lang wie die Vielfältigkeit groß. Sie reicht von „Adidas“ und „Bugatti“, über „Gabor“ und „Merell“ bis hin zu „Snipe“, „Think!“ und „Vagabond“.